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470er Weltmeisterschaft 2009 in Rungsted
23.09.2009 | Autor: Webmaster | Druckversion

Nachdem wir eine Woche in Rungsted trainiert hatten und uns noch eine Woche in Rostock auf die Weltmeisterschaft vorbereitet hatten, ging es am 20. August mit der Fähre nach Dänemark.

Die Vermessung konnten wir glücklicherweise noch am gleichen Tag hinter uns bringen.
So hatten wir am nächsten Tag genug Zeit zu trainieren und unser Boot zu putzen. Den Tag vor den ersten Wettfahrten nahmen wir uns frei und fuhren nach Kopenhagen. Allzu viel Zeit blieb uns in der Stadt nicht, da wir abends noch die Eröffnungsfeier hatten, doch für einen Eindruck reichte es allemal. Bei der Eröffnungsfeier gab es zu essen und zu trinken für alle. Dies blieb auch die nächsten Tage so, so dass wir selber nie kochen mussten. Man brauchte sich auch kein eigenes Wasser kaufen, da jeden morgen neue Kisten im Club angeliefert wurden und man sich einfach bedienen durfte.



Die erste Wettfahrt verlief leider nicht so gut, doch die zweite war schon deutlich besser. So starteten wir nach dem ersten Regattatag selbstbewusst in den zweiten. Die Qualifikationsphase der Weltmeisterschaft ging über die ersten drei Tage und umfasste 6 Rennen. Danach wurden das Feld von 58 Startern in zwei Gruppen aufgeteilt, die Gold- und die Silbergruppe. Für uns war es ganz wichtig in die Goldgruppe zu gelangen, denn nur so konnten wir unser Ziel, einen Platz unter den ersten 16 zu fahren, erreichen.
Am zweiten Tag fuhren wir drei Rennen. Leider verabschiedete sich schon vor dem dritten Rennen eine unserer Schwertlippen (wir hatten sie extra eine Woche zuvor in Rostock neu geklebt) und so segelten wir mit einer Fontäne im Boot das letzte Rennen des Tages. Dies war
sehr frustrierend, da wir auf der Kreuz trotz zwei geöffneter Lenzer vollliefen und dadurch sehr sehr langsam waren. Wir beendeten das Rennen trotzdem und wurden letzte.
Am Abend sahen wir dann, dass wir auf dem 33. Platz lagen, und das letzte Qualifikationsrennen unbedingt sehr gut segeln mussten um in die Goldgruppe zu gelangen (Platz 28 war dafür nötig).



So waren wir am nächsten morgen ganz schön unter Druck, schafften es aber einen 5. Platz zu ersegeln und uns somit für die Goldgruppe zu qualifizieren. Nun war es deutlich schwieriger sich zu behaupten, da ja nur noch die besten gegeneinander segelten. Wir schafften es trotzdem uns in den 3 Tagen nach oben zu segeln, sodass wir vor dem Finalrennen auf dem 16. Platz waren. Es hieß also für das letzte Rennen diesen Platz zu verteidigen. Wir waren sehr angespannt und segelten uns extra lange ein, um möglichst einen perfekten Trimm zu haben.
Leider behielten wir keinen ganz kühlen Kopf sodass wir durch einen Fehler am Start einen Frühstart segelten. Wir durften das Rennen trotzdem zu Ende segeln und fuhren einen dritten Platz ein, der aber leider aufgrund des Frühstarts nicht zählte.
So wurden wir ärgerlicherweise 17. Trotzdem waren wir eigentlich mit unserer Leistung nach einem Jahr gemeinsamen Segeln zufrieden.


 

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