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IDM der 29er am Brombachsee
26.10.2009 | Autor: Webmaster | Druckversion

Die IDM 2009 der 29er fand in diesem Jahr am 09.10.2009 bis zum 11.10.2009 am Großen Brombachsee statt.

Der Große Brombachsee ist ein Stausee, der als Naherholungsgebiet bei Nürnberg genutzt wird und die Heimat von einigen Vereinen ist. Unter anderem natürlich von dem Veranstalter, dem Yachtclub Noris (YCN).

Hier wollten die Niedersachsen zeigen was sie konnten. Schließlich wollten alle Ihr Bestes geben und die Lorbeeren für Ihr erstes Jahr im 29er einfahren.

Am Donnerstag war aber erst einmal die Vermessung angesetzt. Beim 29er ist das in der Regel eher eine Formsache, da das Boot als Einheitsklasse strengen Richtlinien unterliegt und den „Bastlern“ wenig Spielraum gelassen wird. Trotz einer strengen Vermessung konnten alle 29er an der Meisterschaft teilnehmen. Nur wenige Mannschaften mussten noch kleinere Änderungen durchführen.

Der Donnerstagabend gehörte den Seglern, die in der Disco noch feiern wollten. Hier wurde schon deutlich, dass der YCN sich viel Mühe mit der Organisation gab und die Gäste an diesem ersten Abend entsprechend viel Spaß hatten.

Der Mittwochmorgen begann mit warmen aber durchwachsenem Wetter und wenig Wind. Insofern gingen alle Segler mit gespannten Erwartungen an den Start. Schon auf der ersten Kreuz zeigte sich, dass der See seine Tücken hatte. Geliebt bei den süddeutschen Crews aber gehasst bei den Mannschaften die eher gleichmäßige Winde und Welle gewohnt waren. So wechselte die Führung unter den 41 Booten und das Klassement mit jeder Wettfahrt.

Von unseren 5 Mannschaften (GER 919 Rehlkamp/Tellen; GER 1072 Holste/Holste; GER 1528 Meyer/Schmitz; GER 1715 Kraatz/Hagen und den Neueinsteigern GER 384 Meyer/Twent) konnten sich die Brüder Holste von den Niedersachsen am besten platzieren. Sechs Wettfahrten führte der Wettfahrtleiter Ulli Fink durch, und dank der Fürsorge der Vereinsjugend konnten alle Teilnehmer Ihren Hunger auf dem Wasser, mit den in der Pause verteilten Lunchpaketen, stillen.

Kaum vom Wasser zurück, folgten durch den Verein organisierte Veranstaltungen und eine tolle Tombola mit Preisen für jeden Teilnehmer. Nach einem langen Abend fielen unsere Segler erschöpft ins Bett.

Der Samstag weckte uns mit absolut keinem Wind. Ulli Fink tat das einzig Richtige und flaggte Startverschiebung an Land. Erst am Nachmittag konnten die 29er aufs Wasser und bei schwachen Winden noch zwei Wettfahrten segeln. Dieser Tag war natürlich bestens geeignet für Schwachwindspezialisten, die hier auch eindeutig die Nase vorne hatten. Heute deutete sich schon an, dass die Titelfavoriten Schmidt/Böhme es nicht an die Spitze schaffen würden. Andere hatten eindeutig die besseren Karten.

Für die Niedersachsen war aber das Zwischenergebnis schon sehr ordentlich, konnten sie sich doch im Mittelfeld behaupten und das eine oder andere Mal unter die ersten 10 ins Ziel fahren. Wieder war der Samstagabend gut mit Aktivitäten vollgepackt. Erst die KV Sitzung, dann die abendliche Tombola und anschließend ein Rockconcert rundeten diesen Tag ab.

Der Sonntag sollte nun die Entscheidung bringen. Für die Ausgeglichenheit der Segelverhältnisse sorgten an diesem Tag Windstärken bis 4-5 Beaufort. Und tatsächlich brachte erst der 12 und letzte Lauf die Entscheidung um den Meistertitel. Philipp Müller und Moritz Janich kämpften entschlossen und hart, um sich die begehrte Trophäe mit nach Hause zu nehmen. Glückwunsch und auf eine baldige Revanche.

Die Niedersachsen bestätigten auch an diesem Tag, dass Sie im Mittelfeld der besten 29er Deutschlands angekommen sind, und das nach einem Jahr in dieser Klasse. Der Aufwand hatte sich gelohnt und alle wollen im nächsten Jahr ihr Ergebnis Stück für Stück verbessern und weiter auf die Spitze aufschließen.

Das Endergebnis war nun: Holste/Holste auf Platz 15; Meyer/Schmitz auf Platz 19; Kraatz/Hagen auf Platz 20; Rehkamp/Tellen auf Platz 32 und Meyer/Twent auf Platz 41.

Rundherum ein gutes Ergebnis.

Letztlich freuen wir uns alle noch auf die letzten kleineren Regatten, die noch in diesem Jahr anstehen und ein gemeinsames Training mit den besten holländischen Mannschaften am Isselmeer im November. Nachträglich betrachtet war die Entscheidung für die Niedersachsen sich für den 29er zu entscheiden goldrichtig. Sie sind angekommen in der 29er Szene und haben gute Leistungen gezeigt in einer schnell wachsenden Klasse deren Leistungsdichte mit jedem Monat größer wird. Sie haben auch noch Zeit um Ihre Bestform zu erreichen, wenn die erste 29er WM in Deutschland im Jahre 2012 in Travemünde einkehrt. Also, auf ein erfolgreiches Jahr 2009 und noch mehr Erfolg und Spaß in 2010.

Eure 29er

Leonie, Hannah, Patrick, Florian, Paul, Julian, Daniel, Aron, Kim und Yannik



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