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IDM 470er 2009
26.10.2009 | Autor: Webmaster | Druckversion

Nach unserem Saisonhöhepunkt, der Weltmeisterschaft, hatten wir zwei Wochen Segelpause eingeplant, um uns wenigstens sportlich etwas auszuruhen.

Danach ging es nach England auf das Olympiarevier zur Sail for Gold Regatta. Hier mussten wir einiges an Lehrgeld zahlen, da dort sehr anspruchsvolle Bedingungen mit großer Welle und sehr viel Wind herrschten.

Dies kam uns dann aber auf der Deutschen Meisterschaft Anfang Oktober zu Gute: Am Plauer See trafen sich 36 deutsche 470er Teams um bei herbstlichem Wetter den Deutschen Meister zu ersegeln. Am ersten Tag war recht viel Wind und so gab es im Feld viele Kenterungen. Wir konnten uns mit Plätzen unter den ersten Zehn gute Voraussetzungen für den Sieg der Damenwertung ersegeln.

Am zweiten Tag sollte der Wind etwas schwächer wehen und wir waren gespannt, wie unsere Geschwindigkeit sein würde. Es zeigte sich, dass wir auch mit diesen Bedingungen besser zurecht kamen als unsere weibliche Konkurrenz und so hatten wir am Samstag einen großen Vorsprung vor dem zweiten Damenteam. Unser eigentliches Ziel war es jedoch in das Medalrace zu gelangen, um auch bei den Herren ein Wörtchen mitzureden.

Am Samstag war nur noch ein Rennen offen, dass die Besetzung des Medalraces entschied. Es war wieder viel Wind (ca. 23 Knoten): wir hatten einen guten Start und eine erstaunlich gute Geschwindigkeit (dies lässt uns hoffen, dass wir nach mehr Manövertraining bei viel Wind die Damenweltspitze erreichen, denn mit unserer Geschwindigkeit können wir schon heute bei den besten deutschen Männerteams mithalten). Leider machten wir den Fehler, unseren Spi nicht rechtzeitig zu bergen, so dass wir in dem Rennen unsere gute Anfangsplatzierung nicht halten konnten.

Wir waren hinterher beide etwas geknickt, da wir es um einen Punkt nicht in das Medalrace geschafft hatten und so unser persönliches Ziel nicht erreicht hatten. Nun galt es im Flottenfinale unseren ersten Platz in der Damenwertung zu verteidigen. Dies gestaltete sich allerdings sehr einfach, da am nächsten Tag aufgrund von Sturm keine Wettfahrten stattfanden.

Wir freuten uns, den Preis für die beste Damenmannschaft entgegennehmen zu dürfen. Leider ist dies ein Wanderpokal, sodass das Ziel für die nächsten zwei Jahre natürlich klar ist: diesen Preis dreimal in Folge zu gewinnen!
Derzeit trainieren wir nur am Wochenende, da Wibke ein Praktikum in Hamburg macht. Geeske kann sich dadurch auch endlich mehr auf ihre Staatsexamensprüfungen konzentrieren. Im November muss Wibke am Knie operiert werden, da in der Vorbereitung zur Weltmeisterschaft ihr Meniskus angerissen ist. Wir hoffen, dass das Knie nach der Operation möglichst schnell wieder voll einsatzfähig ist, und wir im Dezember noch die Regatta in Palamos mitsegeln können. Falls das nicht klappt, dürfen wir erst ab Januar wieder auf unser Boot.

Viele seglerische Grüße- diesmal aus Kiel
Geeske und Wibke

 

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