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Jahresrückblick J-80 von Gordon Nickel
20.09.2011 | Autor: Admin | Druckversion

Nachdem ich aus Argentinien von der 420er Weltmeisterschaft wieder kam, wollte ich mich erst einmal mehr auf die Schule konzentrieren. Aber über Ostern wurde mir dann ein Platz auf einer J-80, als Vorschiffsmann und Taktiker, angeboten. Das Bremer Team bestand aus 5 Leuten: Christoph Peper (Eigner+ Gennakertrimmer), Klaas Simon (Genuatrimmer), Henning Buchmann (Steuermann), Nicolas Hillmann und Moritz Schröder (Vorschiffsmann). Ursprünglich sollte ich Moritz nur auf diesem Event vertreten.
Nach einem kurzen Training in Kiel fuhr ich unmittelbar darauf mit den 4 anderen zu einer der größten J-80 Regatten des Jahres an die Atlantik Küste nach La Trinité sur mer. Unter schwierigen Bedingungen erreichten wir in Frankreich den 30. Platz von 105 Booten. Was auf Anhieb ein tolles Ergebnis war da wir trotz mehrfachem Kringeln auf gute Platzierungen Segeln konnten.
Einige Wochen später wurde ich dann von der Crew gefragt ob ich nicht ihren Steuermann vertreten könnte, weil er mitten im Unistress stecke. Nach zwei Trainingstagen und einer Regatta als Probe für die Kieler Woche waren wir gut vorbereitet. Auf der Kieler Woche segelten wir einen tollen 4. Platz obwohl wir leider einige individuelle Probleme beheben mussten und deswegen zwei etwas schlechtere Läufe zu verbuchen hatten. Ansonsten segelten wir eine konstant gute Kieler Woche, sogar mit einem Wettfahrtsieg bei schwierigen Bedingungen. Auf der Kieler Woche fanden wir dann den Entschluss noch die restliche Saison zu Ende zu segeln, so blieb ich für den Rest der Saison als Steuermann an Bord.
Kurz nach der Kieler Woche stand auch schon die Weltmeisterschaft an. Es war das einzige Event für das wir nicht extrem Hungern mussten um unter die vorgeschrieben 338,6 Kg(maximal Gewicht) zu kommen. Auf der WM selbst segelten wir leider unkonstant und blieben daher das ein oder andere Mal unter unserem Niveau. Aber durchaus segelten wir auch mal unter die Top 15 was auf dem Revier sehr zufriedenstellend war. Die Weltmeisterschaft wurde trotz der extremen Bedingungen von den Spaniern dominiert. Die WM in Kopenhagen bot alles (Strom, wenig Wind, viel Wind, Gewitter, Sonne, Welle und wenig Welle). Am Ende konnten wir mit einem 28. Platz die Weltmeisterschaft im ersten Drittel beenden.

Mit der German Open die vom 9.9-11.9 ging, beendete ich meine kurzen Einblicke in der J-80 Welt für dieses Jahr. Aber alles nach einander. Zuerst kam das ewige Problem mit dem Wiegen, welches wir am Freitagmorgen schon bewältigten. Dann ging es leider ohne Training ins Event, weil die Crew kaum Zeit fand bzw. Krank war.
Vor Flensburg wurde der neue Deutsche Meister Martin Menzner der auch schon die Kieler Woche gewann. Er setzte sich gegen über den Vorjahressiegern (Björn Beilken) in 8 spannenden Regatten durch. Bei durchgehend drehenden Winden und zwischen keinem bis mittleren Wind bei gutem Wetter segelten wir auf den 3. Platz. Wir sind mit dem Verlauf der Saison sehr zufrieden und ich freue mich so erfolgreich ausgeholfen zu haben.
Erfreulich war für mich ein vierter Platz in der Rangliste zum Saisonende. Der an den fünften Rang der 420er Rangliste aus dem letzten Jahr anknöpft.
Nun werde ich mich in ein neues Projekt stürzen und versuchen an die diesjährigen J-80 Erfolge an zu knüpfen.

Liebe Grüße euer Gordon Nickel

 

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