Breitensport-Training für Teenies und 420er am 07./08. August 2018

Ja richtig, warum sollen nicht beide Bootsklassen mal gemeinsam trainieren, aber natürlich in 2 Gruppen mit 2 Trainern. So nutzten 16 Segler noch die letzten Tage der Sommerferien fürs Segeln. Auch ein Blaualgenalarm auf dem Seeburger See konnte die Segler nicht abhalten. Durch die spontane Bereitschaft des Northeimer Segelclubs jetzt auf dem großen Freizeitsee trainieren zu dürfen, war schnell ein Ersatzrevier gefunden. Ein dickes Dankeschön geht an den Vorstand des NSC e.V. Ebenso tausend Dank an die Northeimer Eltern, die uns mit köstlichen Mahlzeiten versorgten. Die Segler waren nach der Wasserzeit wirklich hungrig.

Der Wettergott meinte es auch perfekt mit uns, zuerst wehte es moderat und dann steigerte sich das Lüftchen. So kamen die Segler gut in die Manöver und am Ende klappte es auch bei mehr Wind.

Bei den Teenies stand das Tonnenrunden im Fokus – so zeigten sich schnell die Unterschiede zwischen Luv- und Leetonne. Die Segler sollten erfahren, wie man möglichst die Luvtonne rundet und danach zügig den Spinnaker zum Einsatz bringt und was an der Leetonne zu beachten ist, damit das Boot schnell wieder bereit zum Kreuzen ist. Klar, in der Theorie ist es klar, aber auf dem Wasser braucht es viele Trainingsstunden, damit alles rund läuft.

Alle 420er Teams kamen aus dem Teeny und wollten jetzt umsteigen. Da kam das Training gerade recht. So lernten sie jetzt ihr neues, schnelleres Sportgerät kennen.

Im Mittelpunkt stand dabei, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Bootsklassen festzustellen und auszuprobieren, wie das größere Boot mit den Unterschieden umgeht.

Wichtig war dabei, dass viele Wasserstunden genutzt werden, um das Grundgefühl auszubauen und Sicherheit ins Boot zu bekommen. Darüber hinaus gab es Informationen darüber, welche Unterschiede bei Regatten zu erwarten sind und zudem, wie man damit umgehen kann, auf das man es beim nächsten Mal besser kann. Vor allem beim Trimm gibt es die meisten Unterschiede, sodass den Seglern eine Grundlage geboten wurde, an der sie sich orientieren können. Eine kleine Einheit hat sich mit dem spitzen Halbwindkurs beschäftigt, da dieser bei Trapezkursen, wie es bei größeren Regatten im 420er häufiger vorkommt, besonders wichtig ist.

Am 2. Tag steigerte sich der Wind deutlich, das war phantastisch für die Segler, alle steigerten sich im Bootshändling und genossen diesen tollen Segelwind. Es wurde auch ein Blick in den Regattakalender geworfen und alle wollten gerne Ende August zum Graf-Isang-Cup kommen. Die 420er Teams meldeten ganz schnell und hofften auf weitere Segler aus Südniedersachsen. Für die Teenies fand die Regatta statt, weil genug Segler gemeldet hatten.

Außerdem wurde den Seglern die Methode von vielen kleinen Herausforderungen als Teilabschnitte vom Erfolg mitgegeben, damit sie auch ohne Trainer so gut wie möglich an ihren Fähigkeiten arbeiten können.

Birgit Henke und Martin Schmidt, von der Segler-Vereinigung Seeburger See e.V.

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