Neue SVN-Spitze: Dr. Thomas Gote (links) wurde in Hannover als neuer 1. Vorsitzender gewählt. 2. Vorsitzende bleibt Katrin Adlof (Mitte). Gote löst den bisherigen SVN-Vorsitzenden Volker Radtke (rechts) ab.

Dr. Thomas Gote neuer SVN-Vorsitzender

Wechsel an der Spitze des Niedersächsischen Segler-Verbandes (SVN): Dr. Thomas Gote wurde auf dem Niedersächsischen Seglertag 2017 in Hannover zum neuen 1. Vorsitzenden des Verbandes gewählt. Der mehrfache Deutsche P-Boot Meister folgt auf Volker Radtke, der weiterhin als Ehrenvorsitzender aktiv im Vorstand mitarbeitet.

Neben der Wahl von Dr. Thomas Gote wurde auf dem Seglertag eine weitere richtungsweisende Entscheidung getroffen: „Künftig werden die Leistungssegler intensiver unterstützt und wir fördern zudem verstärkt den Breitensport“, kündigt Dr. Gote an. Erreicht werden soll dies zum einen durch eine Intensivierung des Trainings und zum anderen durch die Anstellung eines hauptamtlichen Trainers. Zudem plant der SVN sein Breitensportförderprogramm auszuweiten. Um dies finanzieren zu können, stimmten die Deligierten mit breiter Mehrheit einer Anhebung der Verbandsabgabe ihrer Vereine zu. Je Mitglied und Jahr zahlen diese künftig 4,50 Euro an den SVN. Bislang waren es 3,10 Euro. Die Beitragserhöhung wird zum 1. Januar 2018 wirksam. Im Bundesvergleich bewegt sich Niedersachsen – verglichen mit anderen Landesverbänden – auch nach der Erhöhung im unteren Bereich. Die Beitragssätze reichen derzeit je nach Verband von 4 Euro bis hin zu 12,15 Euro.

Wie wichtig ein hauptamtlicher Trainer für den Segelsport in Niedersachsen ist unterstrich Katrin Adloff, 2. Vorsitzende des SVN in ihrer Rede vor den Delegierten. „Künftig werden vor allem die Erfolge unserer Sportler über die Höhe der Zuschüsse entscheiden, die wir vom Landessportbundes erhalten werden“, erklärte sie. Hintergrund: Derzeit wird die Sportförderung nicht nur in Niedersachsen, sondern in ganz Deutschland auf den Prüfstand gestellt und neu organisiert. Ziel ist es den Spitzensport konsequent zu fördern, um international erfolgreicher zu sein.

Dass Erfolge im Spitzensport letztlich allen Vereinen zugute kommen, machte Rita Girschikofsky klar. „Wer Spitze will, braucht Breite, aber wer Breite will, der braucht auch Spitze“, sagte die  Präsidentin des Stadtsportbundes Hannover und des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbandes, die als Gast am Seglertag teilnahm. Denn: „Erfolge von Spitzensportlern sorgen letztlich dafür, dass sich mehr Menschen für den jeweiligen Sport interessieren. Und das kommt den Vereinen zugute. Sie bekommen neue Mitglieder“, sagt Girschikofsky.

In einem zweiten Antrag beschäftigten sich die Delegierten mit den derzeit in Überarbeitung befindlichen Befahrensregeln für das Wattenmeer. Die Küstenvereine wurden vom Seglertag aufgefordert, Vertreter zu benennen, die gemeinsam mit dem SVN-Vorstand die Interessen der Segler beim Zuschnitt von neuen Schutzgebieten vertreten.  „Hier wurde nach intensiver Diskussion ein zukunftsträchtiger Weg gefunden, um die Vorstellungen der niedersächsischen Segler in den kommenden Spitzengesprächen fundiert zu vertreten“, freut sich der neue SVN-Vorsitzende Dr. Thomas Gote.

Der nächste Landesseglertag findet 2019 statt. Getagt wird voraussichtlich wieder in den Räumlichkeiten des Niedersächsaischen Landessportbundes in Hannover, gleich neben der HDI-Arena.

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